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Das barocke Rathaus von Beilngries wurde in den Jahren 1740 bis –42 errichtet. Baumeister war kein Geringerer als der Graubündener Gabriel de Gabrieli, der Hofbaumeister der Fürstbischöfe von Eichstätt. Dort prägen Gabrielis Bauten bis heute das barocke Gesicht der Stadt. Bis zur Säkularisation waren die Eichstätter Bischöfe die Landesherren von Beilngries. Daher war das Rathaus auch Sitz des bischöflichen Oberamtmanns. Im Jahr 1802 dankte der letzte Eichstätter Fürstbischof ab und Beilngries fiel an Bayern. Danach waren in dem Gebäude das Landgericht und das Bezirksamt untergebracht. Bis zur Gebietsreform 1972 war Beilngries ein eigenständiger Landkreis, heute gehört die Stadt zum Landkreis Eichstätt.