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Der Residenzplatz zählt zu den schönsten Barockplätzen Deutschlands. Die Geschlossenheit der bischöflichen Bauten aus dem 18. Jahrhundert macht das Ensemble so besonders. Schon im 11. Jahrhundert gab es in diesem Bereich eine bischöfliche Hofhaltung, den sogenannten Alten Hof. Hier wohnten die Bischöfe bis ins 14. Jahrhundert. Dann zogen sie auf die Willibaldsburg hoch über der Stadt. Während des verheerenden Dreißigjährigen Kriegs wurde Eichstätt zu großen Teilen zerstört, so auch der Alte Hof. Im Zuge des Wiederaufbaus wollten die Fürstbischöfe die Stadt zu einer repräsentativen Residenz ausbauen. So entstand ab etwa 1700 an der Stelle des Alten Hofes das neue bischöfliche Schloss als dreiflügelige Anlage.